Erasmus+: Die Nachteile der Schweizer Übergangslösung

Seit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative im Februar 2014 waren die Verhandlungen über einen Zugang der Schweiz ans EU-Bildungsprogramm Erasmus+ blockiert. Dieses richtet sich an Studierende, Schülerinnen, Lernende, Praktikanten, Unternehmerinnen und Erwachsene. Eine Übergangslösung des Bundesrats hat einen Teil davon, den Studierendenaustausch, in den Jahren 2014-2017 auch Schweizerinnen und Schweizern ermöglicht. Diese bleibt jedoch qualitativ hinter Erasmus+ zurück und ist für die Hochschulen mit einem grossen administrativen Aufwand verbunden. Dass einige europäische Institutionen keine Schweizer Studierende mehr annehmen, könnte sich zudem negativ auf den Bildungsstandort Schweiz auswirken. Yves Flückiger, Präsident der Delegation Internationale Beziehungen von swissuniversities und Rektor der Universität Genf, sagt dazu im Tagesanzeiger: „Ohne diese Kooperation mit Eliteuniversitäten verlieren die Schweizer Hochschulen nach und nach an Sichtbarkeit.“ Geteilt wird diese Befürchtung auch vom Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS).

Lesen Sie dazu auch das Plädoyer für eine Wiederassoziierung der Schweiz an das Programm Erasmus+ von swissuniversities.

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