Jüngste Entwicklung im Dossier Erasmus +

Der Ständerat wird am 21. September folgende zwei Vorlagen behandeln. Die Botschaft des Bundesrates zur Förderung der internationalen Mobilität für die Jahre 2018-2020 wie auch die Kommissionsmotion der WBK-S  zugunsten sofortiger Verhandlungen der Schweiz für eine Vollassoziierung an Erasmus+ ab 202

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hatte sich Ende August einstimmig für die vom Bundesrat vorgeschlagene Botschaft vom 27. April 2017 ausgesprochen. Darin wird die Weiterführung der indirekten Beteiligung der Schweiz am europäischen Bildungsprogramm Erasmus+ gefordert und für die Förderung der nationalen und internationalen Mobilität einen Gesamtkredit von 114.5 Mio CHF beantragt. Es handelt sich um eine Verlängerung der Übergangslösung, die zwar eine Alternative für die Finanzierung der Mobilität bietet, jedoch nicht alle Aspekte des Programms abdeckt, die der Schweiz im Falle einer Vollassoziierung offen stehen. Daher hat die Kommission parallel dazu Ende August eine Motion eingereicht, um die Verhandlungen mit der EU sofort wieder aufzunehmen, mit dem Ziel, eine Vollassoziierung der Schweiz an Erasmus+ ab 2021 sicher zu stellen.

swissuniversities hatte bereits im März dieses Jahres in einem Plädoyer  dazu aufgerufen, möglichst bald und spätestens für das nächste Rahmenprogramm für die allgemeine und berufliche Bildung wieder assoziiert zu sein. swissuniversities freut sich über die positiven Schritte im Dossier Erasmus+ und wird die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten.

Nach den Verhandlungen des Ständerats in der Herbstsession wird voraussichtlich der Nationalrat die Botschaft in der Wintersession dieses Jahres  behandeln. Bis Ende Jahr sollten die Hochschulen in Fragen Mobilität also mehr Klarheit haben.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.